„Schön wäre es, wenn frau sich in der Nachsorge nur auf einen Nachsorgearzt konzentrieren könnte; auf einen, der für alles zuständig ist. Leider sieht die Wirklichkeit oft anders aus. Frau muss sich selbst zu helfen wissen ... Und wenn mich wieder die Angst jagt, habe ich eben Beschwerden und jaule meinen Ärzten solange etwas vor, bis ich die Untersuchung bekomme, die ich für mein Risiko für angebracht halte.“

K.S., Nachsorgepatientin




PONS-Stiftung

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Tel.: 0821 - 5213 144
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PONS-Aktuell

PONS-Umfrage: Welche bildgebenden Verfahren nutzen Sie in der Nachsorge?

Jahr für Jahr leben in der Bundesrepublik rund 360.000 Frauen in der Nachsorge. Vielfach müssen sich Frauen mit Brustkrebs Laboruntersuchungen (Tumormarker) oder bildgebende Untersuchungen (CT, PET-CT, MRT, Ultraschall) erkämpfen, weil diese von der derzeitigen, hoffnungslos veralteten Nachsorge-Leitlinie nicht vorgesehen sind.
Für die Planung unserer PONS-Nachsorge-Studie wollen wir ein bisschen mehr über diese Nachsorge außerhalb von Leitlinien wissen. Deshalb stellt Ihnen PONS-Stiftung den gemeinsamen Fragebogen von PONS und mamazone e.V. "Welche bildgebenden Verfahren nutzen Sie in der Nachsorge?“ zur Verfügung. Dieser Kurzfragebogen, der auch als Ergänzung zu dem großen mamazone-Fragebogen „Wie geht es Ihnen mit und nach Brustkrebs?“ gedacht ist, befragt Sie vertraulich zu Ihrer Nachsorge von Brustkrebs, besonders was die Nutzung von apparativen und laborchemischen Untersuchungen angeht.

Wir freuen uns, Ihre Meinung zu lesen!
Jetzt an der Umfrage online teilnehmen!

Teilnahme per Post oder Fax Alternativ können Sie den Fragebogen als PDF herunterladen und ausgefüllt an die folgende Adressen senden oder faxen: PONS-Stiftung
Max-Hempel-Str. 3
86153 Augsburg

bzw. per Fax an 08 21 - 5 21 31 43 schicken.


Erste-Hilfe-Brief: Schwerbehinderung

Briefvorlage zum Einspruch bei Versorgungsämtern - PONS und mamazone e.V. helfen betroffenen Patientinnen.

Frauen, bei denen fünf Jahre nach einer Brustkrebstherapie keine neuen Metastasen auftreten sind, gelten als geheilt. Die sogenannte „Heilungsbewährung“ ist eingetreten. Sie verliert ihre Rechte als Schwerbehinderte. So jedenfalls ist das vom Schwerbehindertengesetz vorgesehen. Doch Frauen mit Brustkrebs leiden oft dauerhaft unter vielen Symptomen - verursacht durch die Erkrankung und deren Behandlung.

Handeln Sie
Um zu verhindern, dass der Behinderungsgrad nach fünf Jahren automatisch herabgestuft wird, müssen die Patientinnen ein halbes Jahr vorher einen sogenannten „Verschlechterungsantrag“ stellen. Das Verfahren ist in den meisten Bundesländern umständlich und für manche Patientinnen schwer zu bewältigen. Der „Erste-Hilfe-Brief Schwerbehinderung“ hilft mit einer Briefvorlage. Diese Ausfüllhilfe können Sie gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt bearbeiten. Das Schreiben wird dem Antrag beigefügt, richtet sich direkt an die Versorgungsämter und fordert zudem ganz generell die Abschaffung der fünfjährigen Heilungsbewährung.

Die Briefvorlage und weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von mamazone e.V..


Nach Brustkrebs: "Wir fühlen uns allein gelassen!"

Lesen Sie unseren Gastbeitrag in der „Financial Times Deutschland“ vom 13. Februar 2012 von PONS-Stiftungsvorsitzender Ursula Goldmann-Posch.

Fast 50.000 Frauen in Deutschland überleben pro Jahr ihre Erkrankung. Doch wer es schafft, muss um eine bessere Nachsorge kämpfen. Wenn die akute Behandlung von Brustkrebs vorbei ist, fängt für die Frauen die sogenannte Nachsorge an. Sie ist eine Zeit "legaler Fürsorgelosigkeit": außer Mammographie, gynäkologischer Visite und Arzt-Gespräch empfehlen die aktuellen Leitlinien keine weiteren Maßnahmen zur Früherkennung eines Rückfalls nach Brustkrebs.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag.


Nachsorge: Nach Brustkrebs ist oft vor (dem nächsten) Brustkrebs

Die 360.000 Frauen in der Nachsorge fühlen sich nach Abschluss der ersten Behandlung alleingelassen. Hier ein Video mit Prof. Volker Heinemann, Onkologe an der LMU München-Großhadern, und im Expertenrat von PONS-Stiftung.


Dieses Video entstand in Zusammenarbeit mit Andreas Dietrich, www.mediaville.de, im Klinikum Augsburg (Prof. Arthur Wischnik, Gynäkologie).